
Bericht vom Showcase 2011
Ein Tag an dem man vorbeischauen sollte.
Der diesjährige Showcase stand unter dem Motto "Nachrichten", was auch das Motto des kommenden Jahres sein wird. Wie jedes Jahr startete die Veranstaltung mit einem Vortrag eines externen Sprechers aus Forschung oder Wirtschaft. In diesem Jahr von Friedemann Wetter Abteilungsleiter für den Bereich Newssysteme der Cologne Broadcasting Center GmbH in Köln.
Nachrichtenproduktion eines Fernsehsenders
Unter diesem Titel stand der Vortrag von Friedemann Wetter. Vor den Studierenden im, bis auf den letzten Platz gefüllten, Hörsaal zeigt der Abteilungsleiter des Bereichs Newssysteme der Cologne Broadcasting Center GmbH (CBC) aus Köln, wie der Workflow bei der Produktion von Fernsehnachrichten ist und welche IT-Infrastruktur hierfür eingesetzt wird. Das CBC beliefert sämtliche Sender der RTL Gruppe mit Nachrichten, darunter RTL, VOX und ntv. Der Vortrag bettet sich thematisch in des Semesterthema "Nachrichten" ein, so dass die meisten Studierenden mit den groben Vorgängen innerhalb der Produktionsworkflow und zugehörigen Problem- und Fragestellungen bereits vertraut waren und Begrifflichkeiten wie NewsML bereits kannten.
Nahezu alle Navigationssysteme bieten die Möglichkeit nach Orten von Interesse zu suchen. Diese Möglichkeit wird von vielen Menschen genutzt, um in unbekannten Gebieten beispielsweise nach der nächsten Tankstelle, den Flughafen oder das nächste Restaurant zu suchen. Ziel dieses Projekts war mehrere kontextabhängige Informationen zur Verfügung zu stellen (wie Benzinpreise, freie Parkplätze, Öffnungszeiten usw.) und Sie für den Benutzer anhand eines Empfehlungssystems aufzubereiten und in die Suche mit einzubeziehen.
Event Spotter
Christopher Messner und Matthias Permien, MCI/MMA Praktikum
Event Spotter sucht dir Partys/Events und Location passend zu deinen musikalischen Vorlieben. Mithilfe der Facebook Implementierung ist Event Spotter einfach und ohne abermalige Registrierung sofort einsetzbar. Die Ergebnisse beruhen auf einem Geschmacksmuster, dass automatisch anhand deines angegebenen last.fm-Accounts oder manuell von dir erstellt wird.
Hast du einen passenden Eintrag gefunden, kannst du ihn kommentieren, bewerten, ergänzen und abonnieren. Du wirst automatisch über Neuigkeiten zu den abonnierten Spots informiert. Hast du z.B. deine Stammkneipe nicht gefunden, kannst du sie einfach hinzufügen und somit auch für andere Nutzer anbieten.
Musik Koop
Daniel Prokop und Martin Hesseler, Kooperationssysteme
Das Projekt entstand im Rahmen des Moduls "Kooperationssysteme" im Master der Medieninformatik. Ziel war es, auf der Basis der im Vorlesungsteil vermittelten Konzepte eine vertraute Kooperationssituation aus dem beruflichen Alltag oder aus dem Studienalltag zu analysieren und eine Systemunterstützung zu konzipieren.
Der Kooperationsprozess, der für dieses Projekt zu Grunde liegt, beschreibt das Schreiben von neuer Musik im Kontext einer Band. Das konzipierte System soll diesen Prozess unterstützen, indem es Möglichkeiten zum Erstellen, Austauschen und Diskutieren von Musik-Ideen bereitstellt.
Connected Music
Steffen Tröster, Oliver Thesenvitz und Patrick Rüschenberg, Einführung in die Medieninformatik
Ihr seit eine Band und habe keine Zeit, neue Songideen zu finden oder eure Ideen zu Proben? Eure Band ist auf die Ort- und Zeitunabhänbigikeit angewiesen? Das heißt ihr müsst Mobil arbeiten.
Die brandneue App "Connected Music" löst all eure Probleme. Die Aufnahme ist kinderleicht. Egal ob durch das Mikrofon eures Handys, den Steckeranschluß oder über den PC! Du hast kein Instrument? Mit unseren virtuellen Instrumenten nie wieder ein Problem. Bearbeite deinen Song direkt auf deinem Phone. Schneide die Spuren wie du sie brauchst. Verstelle die Höhen, dreh den Bass auf, gib mehr Hall dazu und vieles mehr. Ein kurzer Connect zum Server genügt um deiner Band deine Idee zu schicken. Songs von anderen Kommentieren, sie bewerten oder eine eigene Audioantwort erstellen? Alles kein Problem mehr mit dem "Connected Music"!
Green AC
Ein Projekt von Patrick Erasmus im Rahmen der Veranstaltung Grundlagen der visuellen Kommunikation
Im Rahmen des Workshops im Fach GdvK, sollte das Webangebot „www.atomaustieg- selber-machen.de", hinsichtlich einer erweiterten Zielgruppe umgestaltet werden. In der nächsten Planungsphase ging es darum, zu dieser Seite eine ansprechende iPad-App zu entwickeln, welche sowohl die neu entwickelten Aspekte aufgreift, als auch die speziellen Eigenschaften dieses Gerätes sinnvoll umsetzt.
Beim Betrachten der Webseite fiel ein Punkt besonders auf: „Jetzt Wechseln". Dieser verspricht einen einfachen Stromanbieterwechsel, benötigt aber für diesen mehrere DIN A4 Seiten erklärenden Text. Da das iPad den Ruf der einfachen und spielerischen Benutzung hat wurde aus dieser Betrachtungsweise ein Prototyp für eine ansprechende „Assistent‘s-App" entwickelt.
Stromhaus
Andreas Guthausen und Daniela Kucharczyk, Grundlagen der visuellen Kommunikation
Die „Stromhaus-App" soll dem besseren Verständnis von Energieverbrauch im Haushalt dienen. Diese Applikation ist im Rahmen eines fiktiven Szenarios „Wat is ein Watt" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit innerhalb des Faches Grundlagen der visuellen Kommunikation entstanden.
Diese Applikation wurde für die Verwendung auf diversen Endgeräten konzipiert, dabei wurde insbesondere auf die Nutzbarkeit auf touchbasierten Geräten geachtet.
Das Design wurde anhand des Styleguides der Bundesregierung entwickelt, jedoch wurde das Standard-Design auf die Endgeräte angepasst (z.B. Größe und Position der Elemente).
Außerdem sollte auch noch ein Plakat passend zu der Applikation entwickelt werden. Dies wurde anhand des AIDA-Prinzips mit einem Werbecharakter umgesetzt.
Implementierung des Prototypen zum Virtuellen Museum des Kölner Sports
Volker Schaefer, Praxisprojekt
Seit April 2008 arbeitet eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe an der Konzeption, Entwicklung und Realisierung eines virtuellen Museums für den Kölner Sport.Auf der Suche nach einer angemessenen und innovativen Vermittlungsform des Themas Sportgeschichte, die gleichermaßen anschaulich, ansprechend und wissenschaftlich fundiert ist, bietet das „virtuelle Museum" eine neue Möglichkeit. Der Begriff des Museums ist dabei bewusst gewählt, um die Wertigkeit bei der Vermittlung von Geschichte hervorzuheben. Mit dieser außergewöhnlichen Sicht auf den Sport einer Stadt wird eine Präsentationsplattform geschaffen, bei der eine Verbindung zwischen historischen Fakten, visueller Kommunikation und emotionalem Erleben hergestellt werden kann. Diese Art der Informationsvermittlung bietet neue Erlebnisräume, die Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen ansprechen kann. Die dargestellten Inhalte sollen mit dem aktuellen Sportgeschehen im Kölner Breiten- und Leistungssport verknüpft werden. Auf diese Weise wird ein Interaktionsraum geschaffen, der einerseits zur aktiven Teilnahme an der Gestaltung des "virtuellen Museums" auffordert, andererseits durch die Einbindung des realen Sportangebots sowie spielerischer Elemente zur körperlichen Betätigung animiert.Das interdisziplinäre Projekt wird über den Zeitraum von April 2008 - April 2012 von der RheinEnergie - Stiftung finanziell gefördert.
An dem Projekt beteiligt sind:
- die Fakultäten für Architektur, Angewandte Sozialwissenschaften sowie Informatik und Ingenieurwissenschaften der Fachhochschule Köln
- das Institut für Sportgeschichte der Deutsche Sporthochschule Köln.
Wing Tsun - schöner Frühling
Julian Szelies, Ji-won Jang, Lino Kuhn und Andreas Guthausen, Medientechnik und -Produktion
Der dokumentarische Kurzfilm "Wing Tsun - Der schöne Frühling" zeigt die Vision des Kampfkunstmeisters Sifu Günter Ippendorf von einer besseren Welt. Er lehrt seine Schüler die alte chinesische Kampfkunst Wing Tsun, und damit einhergehend selbstsicheres Auftreten, geistiges und körperliches Gleichgewicht und Konfliktvermeidung.
In seiner freien Zeit engagiert er sich ehrenamtlich in Nepal, und ermöglicht den Kindern dort eine Schulbildung und somit die Aussicht auf eine bessere Zukunft.
Spacequest PM
Ein Projekt von Robert Giacinto und Benjamin Krumnow, entstanden in der Veranstaltung Kooperationssysteme
Zur Durchführung des Projektes, daß aus einer Kooperation des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums und der FH-Köln besteht, werden eine Reihe von Kommunikationswerkzeugen verwendet. Diese ermöglichen eine Betreuung der an dem Projekt teilnehmenden Schülern durch die Betreuer der Fachhochschule ohne, dass diese vor Ort sein müssen. Da hierdurch eine Vielfalt von komplexen Kommunikationsprozesse enstehen, widmet sich diese Projekt mit Konzeption eines Systems unter den Gesichtspunkten des CSCW und CSCL für die Kommunikation der Projektbeteiligten. Innerhalb dieser Dokumentation werden lernthereotische Ansätze bezüglich der Gegebenheiten des Projektes besprochen, sowie die aktuelle Projektsituation vorgestellt. Danach erfolgt eine Analyse der Domäne und des Problemraums, auf deren Basis Anforderungen an ein soziotechnisches System vorgestellt werden. Anhand der Anforderungen wird eine Marktrecherche durch- geführt zur Auswahl geeigneter Technologien, welche danach zu einem System zusammengeführt werden.
Pacman Reloaded
Ramona Haupt, Varinja Müller und Matthias Schlemm, Entwicklung mobiler Anwendungen
Pacman Reloaded ist ein Remake des Videospielklassikers Pacman, das im Rahmen des Wahlpflichtfachs "Entwicklung mobiler Anwendungen" für die Android Plattform umgesetzt wurde. Neben dem eigentlichen Spiel entstand auch ein Leveleditor, mit dem sich auf Desktop-Rechnern schnell neue Level erstellen lassen.
Einige visuelle Eindrücke des diesjährigen Showcases.











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