Showcase/ Kickoff 05. Oktober 2010 Universalthema

Showcase/ Kickoff 05. Oktober 2010

Eine Veranstaltung, die man nicht verpassen sollte.

Für Studieninteressierte und Kooperationspartner ist diese Veranstaltung eine gute Gelegenheit einen Blick hinter die Kulissen des Lehr- und Forschungsgebiets zu werfen und für die Studierenden der Medieninformatik ein absoluter Pflichttermin. In diesem Jahr mit folgendem Programm:


14:00 Kick-Off

Alles Wissenswerte zum neuen Semester.
News, Leute, WPFs. BPW Hörsaal 0.405




14:15 Vortrag

Vortrag von Ludwig Karg: Smart Grids? Smart Consumers!
BPW Hörsaal 0.405


Showcase/ Kickoff 05. Oktober 2010 Universalthema

Die Rede ist gerade viel davon, dass wir die Atomenergie als Brücke in eine neues Energiezeitalter brauchen. Aber was ist auf der anderen Seite der Brücke? Windräder und Photozellen? Und wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint gehen die Lichter aus? Aktuell werden - z. B. im Bundesförderprogramm E-Energy (www.e-energy.de) - weitere Brückentechnologien entwickelt, nämlich die IKT-Grundlagen, um Erzeugung und Verbrauch von Energie auch dann noch aufeinander abstimmen zu können, wenn die Erzeugungsanlagen dezentral und volatil sind.

Stromverbraucher sollen ihren Verbrauch auch mal zeitlich verschieben. Aber wie können wir sie motivieren, das zu akzeptieren? Man kann an dynamische Tarife denken - also: wenn es viel Strom gibt, kostet er weniger. Selbst dann bleibt die Frage, ob die Stromverbraucher das Angebote annehmen. Es ist noch viel zu tun. Und eine der Hoffnungen sind die Medieninformatiker!


Showcase/ Kickoff 05. Oktober 2010 Universalthema

Der Referent Ludwig Karg ist Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH und leitet ein Konsortium von Wissenschaftlern und Kommunikationsexperten, die die sechs großen Modellprojekte von E-Energy begleiten.


13:00 - 16:30 Die besten Projekte 2010


arrrest & arrrpi - a microformat-driven actually usable RESTful API description

Jan Kus und Tim Schneider, Masterprojekt

Ein zentrales Konzept von RESTful Web Services ist es, über definierte Programmierschnittstellen (API) zu kommunizieren. Für Web Services finden sich daher im WWW eine Vielzahl von API-Beschreibungen, welche die Ressourcen, Methoden und Methoden-Parameter der jeweiligen Services beschreiben. Neben den URI der Ressourcen finden sich in API-Beschreibungen oft auch Angaben zu den auslieferbaren Datenformaten oder ganze Beispielantworten von API-Calls. Was es dabei meist nicht gibt: Eine standardisierte Form der Schnittstellenbeschreibung. Beschreibungen sind teilweise unvollständig, schwer zu lesen oder liegen in im Kontext schlecht nutzbaren Dateiformaten vor.

Das arrrest-Projekt greift diese Probleme auf und stellt eine Konvention zur vollständigen semantischen Beschreibung von RESTful Programmierschnittstellen vor, die es ermöglicht, in individuellen visuellen Layouts von API-Beschreibungen semantische Annotationen einzubetten. arrrest eröffnet damit vielfältige Nutzungsszenarien von Schnittstellen bis hin zur semi-automatischen Datenmediation.

Eine prototypische Implementierung von arrrest findet sich in der Web-Anwendung arrrpi, die Web-Entwicklern Werkzeuge rund um die Verwaltung der eigenen API-Beschreibung anbietet und selbst als Verzeichnis semantisch annotierter API-Beschreibungen dient. arrrest sowie arrrpi werden weiterhin durchein mittlerweile erweitertes, internationales Projektteam entwickelt.


Live in concert

Sahrah El ghammaz und Jens Thamm, MCI/MMA Praktikum

Lic ist ein verteiltes System mit dem Ziel, jedes Event zu etwas Einzigartigem zu machen. Lic besteht dabei aus drei Hauptkomponenten: Der zentrale Lic-Server, die Lic-Webplattform, sowie eine Lic-Applikation für mobile Endgeräte. Über die Lic-Webplattform und der mobilen Lic-Applikation können Events (und weiteres) mit den nötigen Informationen veröffentlicht werden und der Benutzer kann dann (direkt vor Ort) multimediale Inhalte, Berichte und Kommentare bereitstellen und so in einer großen Gemeinschaft an der Historie eines Events mitwirken.

Innerhalb dieses Projekts lag der Schwerpunkt vor allem auf der Umsetzung der Funktion des Merkens. Damit soll dem Benutzer die Möglichkeit gegeben werden unbekannte Songs, die auf Events gespielt werden, wieder zu finden. Mit der mobilen Lic-Applikation kann sich der Benutzer Zeitpunkte und Zeiträume merken, die er dann entweder direkt vor Ort oder später in der Community abgleichen und so die fehlenden Informationen finden kann.


 


Darstellung von Exponaten im virtuellen Museum des Kölner Sports

Julia Beyer und Alice Szabó, Grundlagen der visuellen Kommunikation

Das Ziel des Projekts „virtuelles museum // kölner sport" ist die Darstellung und Vermittlung von Kölner Sportgeschichte. Verschiedene Exponate werden zu Kollektionen zusammengefasst und virtuell für Besucher zur Verfügung gestellt.

Innerhalb des Kurzprojektes für das Fach „Grundlagen der visuellen Kommunikation" (WiSe 2009/2010) wurde eine Darstellungs- und Interaktionsvariante für Exponate entwickelt, die in die bereits vorhandene Struktur sowie das Design des virtuellen Museums eingebettet wurde.


Szenariobasierte Implementation eines prototypischen Software-Agents zur Kombination mehrerer unabhängiger Ontologien

Zeljko Carevic und Eduard Litau, Sprachen und Methoden des Semantic Web

Im Rahmen des Hochschulprojekts wurde ein Prototyp implementiert, mit dessen Hilfe evaluiert wurde, welche aktuellen Methoden und Techniken zur Kombination mehrerer unabhängiger Ontologien existieren. Die Implementierung erfolgte aus szenariobasierter Perspektive, wobei sich das Szenario "Urlaubsplanung" durchgesetzt hat. Hierbei werden zu einem vom Benutzer gegebenen Ort möglichst viele hilfreiche Informationen dargestellt.

Der Prototyp basiert auf einer eigens modellierten Bilder-Ontologie welche mit den vorhandenen Ontologien von DBPedia und Geonames verknüpft wurde, um die Informationen für das Szenario zu liefern. Die so über Linked Data assoziierten Daten werden durch einen Software Agent abgefragt und dem Benutzer über ein Web Interface angezeigt.


SemTec

Carina Obermüller und René Rappenhöner, AAMS Seminar

An mehrtätigen Seminaren kommen unterschiedliche Personen zusammen, um sich für einen bestimmten Zeitraum gemeinsam über ein Thema zu informieren. Es gibt einen organisatorischen Rahmen, in dem die wichtigen Aspekte eines Seminars zusammengefasst sind. Während eines Seminars werden die Teilnehmer in einem bestimmten Thema unterwiesen und müssen gelegentlich Übungen allein oder in einer Gruppe durchführen. Hierbei muss die Gruppenkommunikation und die gemeinsame Arbeit an Artefakten gewährleistet werden.

Eine optimale systemgestützte Unterstützung für verschieden strukturierte Seminare gibt es derzeit nicht. Ein fundierte Analyse der Seminarsituation führt zu der Konzeption vom SemTec, einem potentiellen System für die Unterstützung von Seminaren während und nach den Präsenztagen. SemTec berücksichtigt den Mangel von Austauschmöglichkeiten von Dokumenten und Informationen. Es bietet verschiedene Kommunikationsmöglichkeiten und begünstigt somit das Aufrechterhalten von Kontakten sowie den fachlichen Diskurs zu bestimmten Themengebieten. SemTec soll darüber hinaus genutzt werden können, um sich über verschiedene Seminare auszutauschen und aus der Perspektive des Seminaranbieters interessierten Nutzern neue Seminare vorstellen zu können.


Let's do it

Sebastian Ratiu und Danny Pape, WPF Digitale Animation und Visual Effects

Das Projekt „Let´s do it!" entstand im Rahmen des Wahlfpflichtfachs „Visuelle Effekte". Ziel war es, ein Video mit möglichst spektakulären und einzigartigen Effekten zu produzieren. So entschlossen wir uns ein Musikvideo der besonderen Art zu kreieren. Mit Hilfe von After Effects wurde eine komplette virtuelle Welt erschaffen, in der Greenscreenaufnahmen von Sänger, Tänzer und Publikum eingesetzt worden sind. Die Mischung aus einer deutlich erkennbaren virtuellen Welt, weiteren visuellen Effekten und realen Personen, dennoch authentisch wirken zu lassen, macht dieses Video zu etwas besonderem.
de.sevenload.com/videos/JXzmEzD-Lets-do-it


Filmrecherche

Van-Vuong Ngo, MCI/MMA Praktikum

Das Projekt hat das Ziel die Recherchearbeit von Filmschaffenden und -konsumenten zu erleichtern. Dabei kann man als Benutzer Fragen in natürlicher Sprache beantwortet bekommen und es sollen keine hohen Lizenzkosten entstehen. Die Herausforderungen liegen in der Realisierung eines gebrauchstauglichen interaktiven verteilten Systems, welches mit Hilfe des benutzerzentrierten Ansatzes realisiert wurde.

Im Rahmen eines Praktikums, mit der Möglichkeit in Zweiergruppen zu arbeiten, wurde für eine Einzelpersonengruppe entschieden. Ganz alleine verlief es dennoch nicht, da im Berufsleben dies auch selten vorkommt. Spannende Erfahrungen waren das Führen einer Expertenbefragung (mit Herrn Prof. Hans Kornacher) und Besprechungen (mit einer Facharbeitsgruppe). Des Weiteren war eine Kommunikation begleitend mit anderen Kommilitonen hilfreich.

Vom Finden einer Idee, über die Erstellung eines Konzepts, bis hin zur Implementierung eines Entwurfs wird durch das ganzheitliche Vorgehen mehr als nur Wissen zur Informatik behandelt. Es werden etwa Werte, die von geschäftlicher Bedeutung haben, vermittelt. Es macht Spaß ein Projekt nicht nur konzeptionell gestalten zu dürfen, sondern man kann auch seine eigene Idee "beim Laufen" sehen.


Digitales Museum

Tim Jungebluth und Martin Baljan, Grundlagen der visuellen Kommunikation

Das virtuelle Museum des Kölner sport's macht es sich zur Aufgabe verschiedene Exponate der Kölner Sportgeschichte visuell für Besucher zugänglich zu machen.

Im Fach Grundlagen der visuellen Kommunikation ist zu diesem Thema ein Prototyp enstanden, der sich der Darstellung verschiedener Exponate widmet. Ziel des Projektes war es, einzelne Exponate in den Fokus zu setzen und Informationen zu selbigen dezent und nur auf Wunsch des Users sichtbar zu machen, ähnlich denen eines echten Museums.


Collagengenerator

Martin Baljan, Tim Jungebluth, WPF Generative Gestaltung

Collagen seiner Liebsten oder besonderer Ereignisse zu erstellen ist eine zeitintensive Angelegenheit. Unsere Intention im Projekt "Collagen Generator" war es daher, diesen Vorgang zu vereinfachen um komplexe und bildgewaltige Collagen erstellen zu können, auch ohne fundiertes IT Wissen. Aus seinem Portrait- und anderen Bildern entsteht dabei eine ganz individuelle Collage, die das eigentliche Bild darstellt.

Der Collagengenerator, der in dem WPF Generative Gestaltung mit Processing programmiert wurde, sorgt über veränderbare Parameter für ein immer wieder unterschiedliches Bild. Einfach, Individualisierbar und schön anzusehen.


Audiovine

Adrian Rennertz und Martin Franz, WPF Generative Gestaltung

Musik sehen ist möglich! Mit der dynamischen Visualisierung von Musik kann man sehen, wie kräftig der Beat rockt. Eine Ranke, die sich passend zur Musik schlängelt. Zärtliche Blumen, die auf Höhen reagieren. Und das mit DEINEN Songs.

Dieses Projekt fällt in die Kategorie "Generative Gestaltung" und verbindet das Processing-Framework mit objektorientierter Programmierung und linearen Algebra. Für die Wiedergabe der Musik setzen wir auf die Minim-Bibliothek, die im Processing-Framework mitgeliefert wird. Die Analyse der Beats geschieht mit einem eigenen Algorithmus. Diese und einige weitere kleine Bausteine zusammen ergeben Audiovine, eine Anwendung, die passend zu jeder MP3-Datei eine visuell ansprechende Ausgabe generiert.


Gestenerkennung mit Slow Feature Analysis (SFA) - Klassifizierung von beschleunigungsbasierten 3D-Gesten des Wii-Controllers

Kristine Hein, Master Thesis

Die Grundidee der Arbeit war es die Slow Feature Analysis (SFA) auf ihre Einsatzmöglichkeiten zur Gestenerkennung zu untersuchen. SFA ist ein Lernalgorithmus, der aus den Neurowissenschaften stammt und aus sich schnell verändernden Signalen, die langsamsten Merkmale herausfiltert. Als Gesten werden in diesem Fall beschleunigungsbasierte dreidimensionale Signale des Wii-Controllers von Nintendo betrachtet. Für die Untersuchungen wurden fünf unterschiedliche Gesten (circle, throw, frisbee, bowling und z) von zehn Probanden verwendet. Diese Gesten liegen in Form von mehrdimensionalen Zeitreihen vor, die die Messwerte der Beschleunigungssensoren des Wii-Controllers enthalten. Die Gestendaten wurden mit einer Java-Anwendung basierend auf dem WiiGee-Framework aufgezeichnet, mit der die Wiimote über Bluetooth verbunden ist. Für die Untersuchungen wurde die Implementierung des SFA-Toolkits (SFA-TK) verwendet und die Ergebnisse mit denen anderer gängiger Verfahren verglichen.


Lecturate - Mobile Echtzeitbewertungen von Vortragsveranstaltungen

Manuel Krischer, Praxisprojekt/Bachelorarbeit

Obwohl bei Seminaren und Vorlesungen bislang lokale Zuhörer dominieren, wird es zukünftig immer mehr Veranstaltungen mit entfernten Zuhörern geben. Während die Techniken zur Übertragung dieser seminaristischen Veranstaltungen in Echtzeit bereits in einer sehr ausgereiften Form zur Verfügung stehen, können die entfernten Zuhörer bislang nur eingeschränkt mit Rückmeldungen, Fragen oder Anmerkungen in die Veranstaltung eingreifen. LectuRate schließt die Lücke mit einer Anbindung von sozialen Netzen, E-Mail oder Sofortnachrichten-Anwendungen an die Veranstaltung.


Hier erfahren Sie mehr über die einzelnen Projekte!


16:30 Filme

Vorführung ausgewählter Filme, die innerhalb der Veranstaltung Medientechnik und -produktion entstanden sind.
BPW Hörsaal 0.405


 

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Christiane Grünloh (M.Sc.)

Bei Fragen zum Showcase hilft Ihnen Christiane Grünloh (M.Sc.)

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